Die Wirkung des Vorgehens zeigen auch Statistiken des australischen Parlaments. In den Jahren, in denen die Offshore-Zentren aktiv waren, suchten Australien deutlich weniger Asylsuchende per Boot auf. Das dürfte auch die Zahl jener, die beim Versuch der Überfahrt ertrunken sind, reduziert haben.Nichtregierungsorganisationen vermuten allerdings, dass dadurch mehr Menschen versucht haben, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Die Route gilt als ähnlich gefährlich.Die Boote der Schlepper steuern Australiens Festland meist von Indonesien aus an, das nicht einmal 500 Kilometer entfernt liegt. Andere versuchen, über zu Australien gehörende Eilande wie die Weihnachtsinsel ein Asylrecht zu erlangen. Die Null-Toleranz-Politik der australischen Regierung ist dabei rigoros. >Bootsflüchtlinge, die oft aus Krisenstaaten in Nahost oder Afrika kommen, werden noch auf See abgefangen und zurückgewiesen. Wer es doch schafft, wird ins Flugzeug gesetzt und in ein Tausende Kilometer von Australien entferntes Offshore-Zentrum verfrachtet.Eine dauerhaft abschreckende Wirkung scheinen die Lager dennoch nicht zu entfalten. In Nauru wächst aktuell aufgrund einer neuen Welle Bootsflüchtlinge die Zahl der Insassen wieder stark an. Und das, obwohl die Lager auf der Insel im Sommer 2023 komplett leergelaufen waren. Die zweite Anlage in Manus musste Australien inzwischen dicht machen und abreißen, zeigen Satellitenbilder. Die Internierung von Flüchtlingen verstieß gegen Gesetze des Gastgeberlandes Papua Neuguinea.
Scheint sich gut funktioniert zu haben. Wenn man so ein Lager nicht auf einer 3000 Kilometer entfernten Insel baut, dann kostet es sicher nicht so viel.Auf der anderen Seite ist es das natürlich wert damit nicht noch mehr Menschen im Mittelmeer sterben.
Wieso wundern? Es gibt nunmal leid auf der Welt, daran werden wir nichts ändern können.
Ich will jedenfalls nicht den ganzen Tag arbeiten gehen damit wir Geld in die ganze Welt schicken, wovon sich korrupte Lokalpolitiker dann ein paar schöne Villen gönnen.
Der Rückgang in Italien wirkt sich der EU-Grenzschutzagentur Frontex zufolge auf die Gesamtzahl der Flüchtlingszahlen innerhalb Europas aus. Der Behörde zufolge gab es insgesamt 239.000 „irreguläre Grenzübertritte“, 146.000 weniger als 2023. Das entspreche einem Rückgang von 38 Prozent. Damit liegen die Werte nach einem stetigen Anstieg erstmals wieder auf dem Niveau von 2021, als noch die Corona-Pandemie das Reisen einschränkte.
Mit „irregulär“ sind Grenzübertritte von Menschen gemeint, die mangels legaler Fluchtwege Grenzen ohne gültige Einreisedokumente passieren, um das Recht auf Asyl in Anspruch zu nehmen. Da das Asylrecht international anerkannt und verbrieft ist, sind solche Grenzübertritte entgegen der offiziellen, irreführenden Bezeichnung nicht irregulär.
Ein Grund für den Rückgang dürften nach Frontex-Angaben neue EU-Abkommen mit Ländern wie Tunesien sein, mit denen Menschen abgehalten werden sollen, Richtung Europa zu flüchten. Abkommen mit anderen nordafrikanischen Staaten sollen folgen. Die meisten Asylbewerber, die 2024 in Italien eintrafen, kamen nach Angaben des Innenministeriums aus den Ländern Bangladesch, Syrien, Tunesien und Ägypten.
Siehe Türkeideal.Asylzentren in den nordafrikanischen Staaten aufbauen, in die man die Menschen, die illegal kommen, konsequent abschiebt und dafür von dort Menschen aufnimmt. Zusammen mit den nordafrikanischen Ländern Schmuggler schon an der afrikanischen Küste abfangen und zurück bringen.
Das ist wohl eine sehr perverse Lesart, wenn man bedenkt, dass auch die Arbeitslosenzahlen steigen. Davon werden wohl nicht die Reichen betroffen sein.
Bei der DKB braucht man beispielsweise keine TAN. Bei VR und Sparkasse kann man ganz klassisch in eine Filiale gehen