Natürlich? Denkst du nach dem zweiten Weltkrieg haben Köche nicht angepackt beim Wiederaufbau? Die Trümmerfrauen waren sicher vorher alle auf dem Bau tätig 😂Also manchmal gibt’s hier aber auch weltfremde Menschen
Naja die Generation, die bald in Rente geht, hat halt nicht vorgesorgt und auch nicht genügend Kinder bekommen. Wieso sollte eine andere Generation die daraus resultierenden Probleme ausbaden anstatt der Generation, die eben dafür verantwortlich ist?
Tut mir leid, ich bin der Meinung, dass man es innerhalb ein paar Monaten hinbekommt, einen Brief aufzumachen, um seine Wohnung zu behalten. Nenn mich kaltherzig oder sonst was, etwas Eigenverantwortung gehört nunmal zum Leben dazu.
Und wir zwingen die Menschen im Kongo, Bangladesch oder Afrika diese Geschäfte mit uns zu machen? Oder denkst du die Menschen dort sind nicht in der Lage selbst über sich zu bestimmen, und wir müssen das für sie übernehmen?
Oft sind es Mietschulden, die Menschen auf der Straße landen lassen. Wer seinen Job und sozialen Halt verloren hat und seine Miete nicht mehr zahlen kann, dem droht eine Räumungsklage. Eigentlich könnte das Sozialamt das auffangen, zwischen Mieter und Vermieter vermitteln und entstandene Mietschulden übernehmen. Denn das Sozialamt wird informiert, sobald ein Vermieter eine Klage bei Gericht einreicht, und schickt dann einen Brief an den verschuldeten oder nicht zahlenden Mieter – doch viele öffnen diese Briefe nicht. Wenn sie jedoch nicht reagieren und das Hilfsangebot nicht nutzen, kann das Sozialamt auch keine Mietschulden übernehmen und vermitteln.
Christine Heinrichs vom Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. nennt das „ämterorientierte Kommunikation“. Dem Magazin „Brand eins“ sagte sie: „Wenn das Sozialamt den dritten Brief geschrieben hat, dann liegt der da zusammen mit all den anderen ungeöffneten Briefen.“ Die Strukturen der Kommunen greifen dann erst wieder, wenn der Bedürftige auf der Straße gelandet ist – zum Beispiel in Form von Notunterkünften. Um das zu verhindern, suchen Heinrichs und andere Mitarbeiter ihres Vereins Obdachlose auf, wenn diese auf Briefe vom Amt nicht reagieren. Aber auch das sei oft schwierig, denn die Menschen hätten sich dann meist schon zu sehr in ihre eigene Welt zurückgezogen, schildert Heinrichs „Brand eins“.
Natürlich gibt es Schicksalsschläge. Aber man bekommt eben auch Hilfe. Wenn man die dann, aus welchen Gründen auch immer, nicht annimmt, kann die Gesellschaft nicht viel machen.
Get children and get to play with them