An staatlichen Ausgaben sparen ist schon aus buchhalterischen Gründen Unsinn:
Wenn der Staat spart, muss irgendwer anders (private, Firmen oder Ausland) weniger Geld machen. Ganz einfach weil die ausgaben des einen die Einnahmen des anderen sind.
Yeah but it’s not like it’s physically impossible to build an alternative. If the one monopolizing the network effect is gone, alternatives will pop up ~immediately.
Look at china or Russia (ironically), who blocked google. They have a real alternative by now (baidu, yandex).
Danke für die zusätzlichen Anmerkungen! Sie stimmen, dazu wollte ich aber sagen:
ich habe absichtlich die letzten 40 Jahre betrachtet, weil das in etwa der Einzug des Neoliberalismus war; da hat sich das Einkommen der Arbeiter von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung entkoppelt.
Die letzten paar Jahre haben wir Stagnation aus mehreren Gründen (Regierungen Flip-Floppen Regulierungen, es gibt keine planungssicherheit, Zölle, Krieg); aber vor allem haben wir eine nachfragekrise. Die untere Hälfte der Bevölkerung kann sich nichts mehr leisten. Die Wirtschaft kommt genau dann wieder in Schwung, wenn die untere Hälfte Geld hat um einkaufen zu gehen.
ODER sie kommt in Schwung wenn sie komplett umgebaut wird, um die Bedürfnisse der überreichen zu befriedigen (weil das die einzigen sind die noch Geld haben).
ich finde, wir brauchen die Armen in Deutschland nicht mit den ärmsten auf der Welt vergleichen. Warum Denn? Wollen wir uns daran messen? Die drittgrößte Wirtschaft der Welt hat 50% der Bevölkerung, die keine 2000€ Notgroschen haben, aber Hauptsache es geht ihnen besser als kranken Kindern in Afrika?
Das ist genau dieser nach-unten-Vergleich, der dafür sorgt, dass wir nie nach oben schauen. Nur weil es Leute gibt, denen es noch schlechter geht, heißt es nicht, dass es der breiten Masse in unserem Land gut geht.
Meh, die Linie verläuft zwischen Arm und Reich, nicht zwischen alt und jung. Manchmal überlappt sich das, aber gar nicht so häufig.
Die 2 reichsten Familien Deutschlands besitzen mehr als die ärmere Hälfte Deutschlands (>40 mio leute!)
Die Wirtschaftsleistung ist in den letzten Jahrzehnten ist aberwitzig gestiegen, aber was sieht der normalo davon?
Wir hätten easy genug Produktivität um die Rentner, Kranken, Arbeitslosen, und alle anderen die Hilfe brauchen zu versorgen. Wir müssen uns nur die produktivitätsgewinne der letzten 40 Jahre wieder zurückholen.
Nein, du liegst falsch. Es gibt Studien, die belegen, dass sich Menschen erst für soziale Probleme anderer interessieren, wenn ihre EIGENEN Bedürfnisse befriedigt sind.
Die Grünen können soziale Themen bedienen, WEIL es ihrer Wählerschaft gut geht; und sie die Kapazität hat, sich um andere zu kümmern.
Wenn einem im Gegensatz dazu jeden Monat das Geld fehlt, dann sind dir - verständlicherweise - (a) anderer Leute Probleme erst Ma egal; und (b) hast du auch keine Zeit dich groß politisch zu engagieren.
Ja kann ich schon verstehen, aber wenn man sich da zu viele Ketten ans Bein bindet kann dich das auch wieder in den hintern beißen.
Im Prinzip ist ja das die Story der schuldenbremse. Da wurde ja auch gesagt „oh Gott, wir brauchen dringend Regeln wie Geld benutzt werden darf, sonst gibt die Regierung am Ende noch was aus!!“
Den Salat haben wir heute: Investitionsstau seit jahrzehnten, marode Infrastruktur, etc.
Also ernsthaft: mit dem Geld hätte man etwas Gutes machen können. Die Möglichkeiten waren da. Die cdu verkackts. Aber die Grünen sind natürlich schuld. :-)
Das ist auch ok so. Irgendwo muss man halt auch mal sagen, hier ist das Geld, die Regierung wurde vom Volk gewählt, macht jetzt unser Leben besser damit.
Die Regierung muss daran gemessen werden, wie sie das Geld ausgibt, nicht die Opposition.
Gehaltskürzungen ab dem 1. Krankheitstag ist ne FURCHTBARE Idee, echt straight aus dem 19. Jahrhundert.
Da kann die trulli sich aber auf Massenproteste einstellen, weil das spürbar ALLE trifft, und nicht nur die ach-so-faulen Bürgergeldempfänger.
Wobei da hat es auch alle getroffen, weil jetzt ist mein soziales Sicherheitsnetz weg. Ich zahle die gleichen Steuern aber hab weniger Garantien dafür. Danke SPD!
Aber hier wäre es sofort für alle deutlich spürbar. Also echt ne Schnapsidee
The book „Feeling Great“ by David Burns is a good first-order approximation of therapy. It has lots of „exercises“, too, which I recommend doing (both on cases from the book, and then later on yourself).
What differs David‘s approach from most other therapists is that he sort of weaponizes your own internal resistance against change against you. He makes you write down the POSITIVES of your pathological behavior (and trains you to notice them); and then asks „well why would you want to change if there are so many benefits“?
This works wonders to getting people to say „ok I see that but I am really suffering please help me change“.
I found it helpful, though be aware that I had therapy in the past so I kinda know my way around my own feelings and what usually happens in a therapy.
That is to say, this book does not replace therapy.
Wealth tax is very popular across voters. Now is the time to push for it.
Zack doesn’t have to be elected to push the Overton window on this. Look at what Farage accomplished over the last years, and he got his first MP, when, a year ago or so?
we need to be compassionate with each other. Remember that reform voters get propaganda served all day every day, and so it’s natural for them to accept it at some point. Don’t hate the people for it when they can barely feed their kids.
the right has a very compelling story: your living conditions are bad because of the foreigners. They keep telling that story again and again, and on a superficial level it seems to make sense. We need an alternative, positive story that is forward looking. How do we want our future to look like?
Es ist aber nicht gut, weil die Unmengen an Kohle haben um damit Lobbyieren zu gehen. Wenn sie früher ein Interesse an Regulierung Richtung verbrenner-aus hatten, gehen sie jetzt quasi all in auf „der Planet ist gefickt, lass noch mitnehmen was geht“.
Und dafür werden die sich dann auch beim Merz einsetzen, wenn’s hart auf hart kommt.
An staatlichen Ausgaben sparen ist schon aus buchhalterischen Gründen Unsinn:
Wenn der Staat spart, muss irgendwer anders (private, Firmen oder Ausland) weniger Geld machen. Ganz einfach weil die ausgaben des einen die Einnahmen des anderen sind.
Wer soll also weniger Geld bekommen?