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3 yr. ago

  • Ist also immer eher würfeln als planen, oder?

    Hab schon viel darüber sinniert, was sich ändern würde, jenseits des offensichtlichen. Der eigene Rucksack wird dadurch ja weder leichter noch schwerer. Was sich ändern würde, wäre einfach der generelle Umgang miteinander. Ich hatte vor ner Weile mal ein Wochenende in einer anderen kleineren Stadt verbracht und war richtig schockiert, wie freundlich alle miteinander umgingen, sogar im Einkaufszentrum. Alle entspannt, viel langsamere Gangart als ich das kenne. Jeder lässt jedem genug Platz und ich hatte sogar das Gefühl, dass ich die Regel "du fährst nicht zu schnell genug" im Autoverkehr streichen konnte.

    Seitdem wälze ich hin und her, ob mir die schöne Landschaft hier wichtig genug ist, mir den Stress langer verstauter Arbeitswege anzutun für ein Leben zwischen Leuten, die andere Leute gefühlt kaum wertschätzen und im bestenfall versuchen Teil der Landschaft zu sein und bloß nichts miteinander zu tun zu haben.

    Ist vielleicht etwas persönlich von mir, aber so kommt es zu solchen Fragen, wie es anderen ergangen ist, die sich auch dazu entschieden haben, die Großstadt aufzugeben und so richtig weit wegzuziehen.

  • Jobmäßig bietet sich mir die Möglichkeit, mehr oder minder frei zu wählen, solange ich in der nähe bestimmter Großsstädte bleibe. Braunschweig ist so ein Beispiel in meinem Fall. Meine bessere Hälfte muss alles aufgeben, aber will unbedingt mit weil sieht selber keine Zukunft mehr in Muc. Finanzen wären also schon vorhanden, allerdings eher knapp. Familie ist kaputt. Macht keinen Unterschied wo ich/wir hinziehen.

  • Many reasons actually. You more than likely have something on you and use something daily that only exists due to things implemented for space travel. Those "side products" really add up, since space is so frigging hard on everything, which forces human innovation to go beyond the current limits. That new ground is what fuels innovation, fuels economies, fuels wealth. And that in turn should power things like space travel, since that helps growing the space for innovation even further.

    While I could point out obvious stuff like PV-panels or smartphones, how about thermoacoustic refrigeration? Invented for the James-Webb Telescope, they are currently evaluating entire new fields where this cooling method saves lots of power - remarkably, the Telescope was planned with this technology even though it did only exist as an idea at the time, not even as a working prototype. That created lots of jobs and now keeps creating new ones as it opens the field for cooling things to near-absolute zero that are highly sensitive to vibrations. They are still trying to understand the technology, since it works.

  • Wie ging noch der alte Spruch?"Das Land ist echt schön, keine Frage. Das Problem sind die Menschen, die dort leben."

  • Komisch, genau das gleiche hab ich auch gedacht. Nicht, dass es sonderlich besser wäre. Aber günstiger allemal.

  • Homeoffice war damals echt nice und sinnvoll. Bin ITler.

  • Ja.

  • Schon längst durchgerechnet. Mein "Problem" ist das, was viele haben: Die noch günstigen Mietwohnungen sind so günstig, dass die Pendelkosten den Aufpreis für eine arbeitsnahe Wohnung nichtmal ansatzweise ausgleichen. Dieser "Speckgürtel" ist leider gigantisch geworden. Für München reicht der teils bis nach Nürnberg flächendeckend. Entweder die Gehälter der unteren und mittleren Schichten steigen massiv an oder der Grund für diese seit Jahren völlig irren Mietkosten verschwindet. Ansonsten wird es nicht besser und alle Leute prügeln sich nur gegenseitig durch die Gegend, kotzen auf Autofahrer, Öffi-Nutzer und Radfahrer gleichzeitig, weil keiner einsehen will, dass wir locker die Hälfte von dem ganzen Herumbewege gar nicht brauchen würden, wenn es nicht diese krassen Kostengefälle - ach was, Klippen - bei den Lebenskosten nach Standort gemessen geben würde.

    Aber ich meckere nur sinnlos rum. Tut zumindest gut es mal auszusprechen. Einfach ignorieren bitte.

  • Oh ja. Großsstadtprobleme. Frag lieber nicht nach den Mieten, die der eigentliche Grund sind, warum nicht nur ich sondern sehr sehr viele hier lange Strecken auf sich nehmen. Und Wohnung, geschweige denn ein Haus kaufen ist hier selbst für gute Gehälter mittlerweile nicht mehr realistisch.

    Aber ich hab eine Lösung: Ich geb einfach mein Leben hier auf und ziehe 700km weit weg und arbeite woanders für deutlich weniger Geld. Den Up- und Downvotes folgend müssen so etwas nur sehr viele Städtler machen, dann lösen sich sofort alle Probleme der Welt!

    Sarkasmus aus

  • Müsste ich nicht täglich 50km zur Arbeit, ich würd mein Fahrrad einfach DIY zum e-Bike umbauen und täglich damit pendeln. Die Öffis machen einen auf Dauer seelisch und körperlich krank. Sogar Autofahren ist weniger stressig als die Öffis dank Fahrassistenten wie Spurhalte- und Abstandstempomat. Mir haben 10 Jahre Öffis fahren irgendwann gereicht, weil ich da täglich 3 Stunden drin verbracht habe. Irgendwann ist das selbstauferlegte Argument "aber die Zeit in der Bahn kannst du doch zum lesen und Videos gucken nutzen!" einfach nicht mehr toll. Ich will meine Zeit mit meiner Liebsten verbringen, nicht in unbequemen Sitzen oder besser gesagt stehend, oftmals eingepfärcht in der Menschheit, von denen immer 1/4 hustet und irgendjemand übel riecht. Da fahre ich lieber geistig mehr oder weniger bewusst täglich grob 70 Minuten Auto. Auch wenn ich dafür draufzahle.

    Ja, bin bei dir.

  • Hab ein Haushaltsbuch in Excel gebaut, hat sich richtig für's Ansparen gelohnt.

    Wenn ich mal ne Runde abspecken muss, schreib ich mein Essen in FDDB auf.

    Manchmal tracke ich in Owntracks meine Radtouren, einfach weil ich es kann.

  • Wenn man es hinbekommt, geb ich dir recht, ist es besser. Einer mit 4 Klingen aufwärts verringert schlicht das Schnittrisiko enorm, wenn man ungeübt ist, da der Druck auf eine breitere Fläche verteilt wird und so tiefere Schnitte in den Finger oder in Hautfalten vermieden werden. Wer's hinbekommt, dem wünsch ich es.

  • Dauerhafte Haarentfernung ist technisch faszinierend und funktioniert bestimmt mit den üblichen Risiken gut. IMHO brauchst du irgendwann deinen Pflaum oder dein Fell später im Leben wieder. Beim Rasieren ist alles temporär, beim Epilieren/wachsen länger aber temporär. Mit Laser ist es nahezu final und es gibt kein zurück mehr. Ich weiß nicht so recht, ob sich das für das gute Gefühl lohnt. Aus meiner eigenen Sicht ist's zu riskant, also eher nicht.

    Muss jeder für sich entscheiden, denke ich.

  • Ich nehm als Elektrorasierer den Philips Bodygroom Series 5000, läuft seit Jahren problemlos und man kriegt Ersatzschneideköpfe. Ich hab noch die ältere Version vom Series 7000, finde ich mäßig, sehr ruppig und zu sinnlos konstruierter Kopfschwenkmechanismus. Haben die vielleicht in der neuen Version gefixt, wer weiß. Die Doppelfunktion ist recht nützlich für's Bart stutzen oder wenn das Fell einfach zu lang ist. Man muss bei dem Ding regelmäßig zwischendurch den Rasierkopf ausklipsen, öffnen und kurz ausklopfen - immer dann, wenn es verdächtig leise wird.

  • Hab ich mal versucht. Lohnt nicht. Die Haare haben ja biologisch irgendwo Sinn. Gerade wenn man älter wird merkt man das, sobald die Haut nicht mehr so gut arbeitet wie früher.

    Um etwas mehr Details reinzubringen: Epilierer sind auch nur motorisierte Pinzetten. Macht dementsprechend keinen Spaß. Anwendung am Genitalbereich würde ich ernsthaft lassen. Du reißt dir schnell die Haut auf und einige der Blutergüsse verschwinden nur extrem langsam nach sowas. Ich spreche dabei von Jahren, nicht Wochen oder so.

    Wenn du aber wie so viele gerne auch mal schön glatt sein willst, bleibt Körperrasur die beste Option. Dafür musst du dir aber schon einen richtigen elektrischen Bodygroom-Rasierer holen, der nicht vom Billignachbauer stammt und deswegen halt auch was kostet. Der hält dafür auch gerne mal 15 Jahre. Schneidkopf musst du alle 10-20 Anwendungen wechseln oder (verdammt wichtig) wenn eine der runden Zacken ab ist und es spürbar kratzt beim rasieren. Echt wichtige Regel! Dazu kommt ein regulärer Nassrasierer mit mindestens 4 Klingen und Aloe-Pad. Nicht die Wegwerfteile nehmen, die sind zu herausfordernd für diesen Fall für die meisten.

    Das andere ist die Art und Weise der Körperrasur. Das verkacken viele und haben dann die Probleme die du beschreibst. So klappt's für mich und es gibt fast keine Hautprobleme danach:

    • Am Tag der Rasur duschen, keine Cremes, Deos oder so auftragen. Abtrocknen mit einem unbenutzten(!!!) Handtuch. Mindestens eine Stunde warten, besser zwei, dabei nur unbenutzte(!!!) frische Kleidung tragen.
    • Bad sollte bis Beginn trocken sein, also nach dem Duschen alle Oberflächen trocknen und alles lüften.
    • Rasur: Zuerst im Trockenen rasieren. Arbeite dich mit dem Bodygroomer von oben nach unten durch, beginnend unter der Halslinie. Rücken kann man alleine mit zwei Spiegeln und etwas Übung hinkriegen: Badspiegel + einfacher verstellbarer Schminkspiegel auf der gegenüberliegenden Seite, mit dem du in den Badspiegel lienst, der die größere Fläche hat.
    • Intimbereich: Hier den Elektrischen Rasierer nur sanft ansetzen und eher schwebend arbeiten. Auch wenn die Hersteller behaupten, dass das gehe: Meistens zwickst' dir was ein. Ist es nicht wert.
    • Besondere Flächen: Der Schamhaarbereich, der Po und die Unterseite der Oberschenkel musst du besonders sanft bearbeiten. Hier ist es wichtig, immer langsamer zu arbeiten als man meint, dass es richtig ist. Lange Striche ziehen ohne Druck, nicht schieben!
    • Nach der Rasur spätestens jetzt in die Dusche/Duschwanne und erstmal ohne Seife abduschen. Dann Wasser auf handwarm stellen und nun auf die ausgelassenen Bereiche konzentrieren. Am besten die Haut etwas straff ziehen und sanft in kurzen Strichen rasieren. Prüfen ob man was übersehen hat und weiter.
    • Po-Ritze ist immer herausfordernd, da muss jeder selber probieren. Was geht ist eine Backe zur Seite halten und mit der anderen unter laufendem Wasser sanft mit dem Nassrasierer über die Haut streifen, von "innen" nach "außen", schwer zu beschreiben. Das ist sehr heikel, weil man sich schnell selbst in die Finger schneidet, wenn du nicht aufpasst. Daher hier nochmals deutlich langsamer arbeiten als sonst. Du hast Zeit, also nimm sie dir.

    Fertig mit rasieren? Dann kommen nun die wichtigsten Teile, um Rasurbrand und andere Hautprobleme zu meiden.

    • Verwende eine sanfte, verdünnte schwache Seife und reinige den ganzen Körper komplett. Sanft ist wichtig, da viele Seifen viel zu stark sind und die schützende Ölschicht auf der Haut zu stark abtragen.
    • Verwende zum abtrocknen ein frisches unbenutztes Handtuch. Das Abtrocknen musst du ab Rasur 3-4 Tage lang anders machen als gewohnt! Du musst alle rasierten Stellen abtupfen statt abrubbeln! Keine Reibung erzeugen! Das reizt die Haut und machzt dir nur Probleme!
    • Verwende für die Haare unbedingt ein separates Handtuch! Die Haar-Öle sind nicht so richtig kompatibel mit dem Rest der Haut und machen Probleme. Zudem verwenden viele alle möglichen Haarprodukte, die dürfen nicht auf die Haut kommen! (Ich hab vor 8 Jahren mit Shampoo und allen Haarprodukten aufgehört und diese durch eine bestimmte Haarreinigungstechnik mit kurzem Massieren, einreiben, einbürsten sowie einen Zyklus aus Heiß- und Kaltwasser ersetzt. Hat meinen Haarausfall stark gebremst und ich hab seitdem viel volleres Haar.)
    • Nach dem Abtrocknen nimmst du den Fön, machst die Haare trocken, stellst den Fön auf Kalt und rasierst mit dem Elektrorasierer alles, was du übersehen hast, indem du mit dem Fönstrahl über die Hautoberfläche fährst und spürst, wo es kitzelt. Da hast du meistens Haare übersehen.
    • Nach dem Nachrasieren nimmst du eine möglichst gute Bodylotion (lass den Urea-Kram weg!) und reib die ganze rasierte Haut am Körper gut ein.
    • Die nächsten 3-4 Tage verwendest du kein Deo!! Das tut nur weh und macht alles schlimmer. Verwende solange eine Mikrosilber-Creme als Ersatz, die wirkt ähnlich gut. Creme täglich nach jeder Dusche deinen Körper komplett mit Bodylotion ein.
    • Gegen Sport und Aktivität spricht nichts, achte jedoch auf alle Kleidungsstücke, die stark reiben oder einschneiden. Überlege beispielsweise lange Bambusfaser-Boxershorts zu kaufen (Geheimtipp von mir, angenehmste Unterwäsche ever auch nach langem Sitzen)
    • Sobald die ersten Haare lang genug sind, dass sie ohne Reizung mit dem Finger umgeknickt werden können (ca. 3-4 Tage) kannst du dich wieder mit dem Handtuch abrubbeln und die Cremes reduzieren oder weglassen. Hab jedoch gehört, dass viele ältere Menschen bereuen, nicht früh genug mit Körpercremes angefangen zu haben oder diese nicht täglich verwendet zu haben. Das scheint lange jung und viele Probleme fernzuhalten.

    So, das ist der Gesamtplan. Sieht nach viel aus, allerdings ist das Ergebnis genau das, was du erleben willst. Wie schnell es nachwächst ist stark unterschiedlich, aber 2-4 Wochen lang sollte das Ergebnis akzeptabel bleiben.

    Wenn es dir aber wirklich absolut ernst ist, empfehle ich professionelle Haarentfernung. Das erfordert ähnlich wie Epilieren mehrere Sitzungen, bis der Effekt langanhaltend ist, aber schmerzt beiweitem nicht so sehr und liefert Ergebnisse. Die möglichen Nebeneffekte später im Leben müssen dir aber klar sein.

  • AFAIK they said within this year.

    But I expect that most addons won't work out-of-the-box on release day. Many of them will be either conceptionally incompatible or too resource intensive for most Android phones, which makes Android kill the app. The Devs said they created a framework to fix this issue, which extension devs can use to adapt their extensions for mobile browsers.

    Don't expect every single addon to work right away. It'll take time - probably a year or so - until most relevant extensions support mobile Firefox.

  • Big companies are not to be trusted. That has never changed and probably never will. So yes, this is definitely a loophole that is probably exploited a lot.

    And as is so often the case - as annoying as it is - anyone with enough knowledge bypasses all this crap.

    In this particular case: an add-on that automatically accepts all cookies and one that automatically deletes all cookies after closing the tab or browser, excluding a defined list of exceptions and specific rules defined therein. I don't need to mention adblockers and DNS obfuscators; everyone with half a brain uses them anyway. The same applies to mobile browsers. Firefox is currently still one of the last remaining defenders against the Chrome epidemic (it has unfortunately lost in the iPhone world due to technical K.O. ).

  • Wegen dem Einsatz auf einem Boot muss ich alle Komponenten ausreichend gegen Kondenswasser und teils auch Korrosion durch Salzwasser schützen, so gut es geht. In dem Fall Schrumpfschlauch. Da freut sich der Kühlkörper. Zwar geht die Hitze sicherlich schon weg, jedoch nicht so schnell wie es gut wäre. Muss ich also mit der Wärmepistole prüfen, wie es sich auf dem Basteltisch bei verschiedenen Leistungsabgaben so schlägt, um eine Obergrenze zu definieren, wenn ich die Kühlung entsprechend einschränke. Das Wasserproblem gibt es ja primär im Aus-Zustand, nicht wenn die LEDs leuchten, weil dann ja die Wärme das Wasser verdunstet.

    Gibt es eigentlich andere Kühlmöglichkeiten für ICs wie den 78er, die in meinem Anwendungsfall Sinn machen können?