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InitialsDiceBearhttps://github.com/dicebear/dicebearhttps://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/„Initials” (https://github.com/dicebear/dicebear) by „DiceBear”, licensed under „CC0 1.0” (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)T
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3 yr. ago

  • Ich mach mich jetzt sicher unbeliebt: Ich bin auch kein Fan von Mountainbikes im Wald (abseits der designierten Trails). Grund dafür ist allerdings schlicht und einfach der Haufen schlechter Erfahrungen, die ich in diesem Zusammenhang gemacht habe.

    Das letzte Erlebnis war, dass ich mit meinem kleinen Hund (bevor DIE Diskussion aufkommt: ja, ich entferne alle Hinterlassenschaften des Hundes, so wie ich auch regelmäßig fremde Kippen, Kronkorken und anderen Müll entferne) einen kleinen Hang im Wald hochgeladen. Ist eine Art Trampelpfad, den es schon sehr lange gibt. Ca. 6 Meter lang, recht steil, man kann oben vom Weg nicht wirklich runterschauen, ausser man steht direkt vor dem Gefälle. Jedenfalls bin ich gerade in der Mitte des Hanges, plötzlich kommt ein Mountainbiker mit Karacho den Weg runter, mir entgegen. Hätte ich meinen Hund nicht weggezogen, hätte der Biker ihn voll erwischt, was bei der Größe des Hundes übel hätte ausgehen können. Eine Feldmaus hat der Biker dann aber noch erwischt. Er hat nicht mal angehalten oder IRGENDWIE auf uns reagiert.

    Und wir reden hier nicht mal von einem recht bekannten Waldstück, in 90% der Fälle begegnet mir dort nie jemand. In den letzten ein bis zwei Jahren begegnen mir aber immer häufiger Biker (vom offensichtlichen Sportbiker bis zum Vati mit seinen drei kleinen Söhnen) die sich wirklich komplett rücksichtslos verhalten. Natürlich heißt das nicht, dass jeder Biker sich so verhält - aber bei meinen Begegnungen gab es da leider keine Ausnahme). Im Hinblick auf die Tatsache, dass dieser Wald sehr touristenfern und Tierreich ist, macht mich so ein Verhalten ehrlich gesagt recht wütend.

  • Ui, das freut mich natürlich umso mehr für dich! :)

  • Ohje. Ich danke dir sehr und hoffe, dass du das alles schon hinter dir hast. Falls es dir noch bevorsteht: Ganz viel Kraft dir!

  • Was soll ich sagen... selbständig, katastrophaler Geschäftspartner und sehr unangenehme Familie in der Firma. Ist von denen jetzt einfach psychologische Kriegsführung, damit ich bei den Verkaufsverträgen schneller einknicke. Früher haben wir immer darauf geachtet, die Person, die im Urlaub ist, so wenig wie möglich anzurufen. Jetzt hingegen... bin ich Staatsfeind Nummer Eins.

    Bin froh wenn ich da raus bin. Selten so auf einen Neuanfang gefreut Ü

  • Guten Morgen! Nach zwei Wochen wunderbaren Urlaubs bi ich heute den ersten Tag wieder am Arbeitsplatz, und... meh. Jegliche Erholung der letzten zwei Wochen ist verflogen.

    Gut, man muss auch dazusagen, dass man mich im Urlaub nicht wirklich in Ruhe gelassen hat. Die Situation am Arbeitsplatz spitzt sich zu meinem bevorstehenden Firmenaustritt zu, und da stand ich auch im Urlaub unter Dauerbeschuss (danke übrigens an den Erfinder des Flugmodus, das hat dann doch etwas geholfen Ü).

    Ich hoffe, dass nun alles planmäßig verläuft und ich zum 30.9. hier raus bin. Toi toi toi.

  • Du bist ein Schatz! Fühl dich arg umarmt :)

  • Das ist super lieb von dir. Bin leicht angetrunken, mir kam deine Antwort wieder in den Kopf und ich wollte dir nur sagen, dass du ein unheimlich lieber, gütiger und empathischer Mensch zu sein scheinst. Danke dafür, bleib so wie du bist (wenns für dich auch so passt natürlich) :)

  • Wenn alles klappt, werd ich beruflich ein komplett neues, deutlich entspannteres Kapitel aufschlagen und mich gleichzeitig von einem sehr narzisstischen Familienmitglied lösen. Es wird unfassbar befreiend, spannend und erfüllen sein, und unterm Strich finde ich dann glaube ich das erste Mal in meinem Leben wirklich Frieden. Ich werde meinen Träumen hinterher jagen können, ohne Angst vor allem Möglichen zu haben.

    Danke dir für deine lieben Worte!

  • Ganz ehrlich, ich zähle die Wochen bis zum 31. Dezember. Wenn alles gut läuft, bin ich dann so frei wie ich es noch nie in meinem Leben war. Befreie mich von einem Stein, der mich seit nunmehr 25 Jahren oderso runterzieht. Es ist unfassbar, ich freue mich so darauf. Parallel kommt aber die Angst, die Hand in Hand mit der Perspektive von Glück daherkommt: Das kann doch nicht sein, dass ich SO glücklich werden kann. Da muss doch ein Haken sein. Da passiert bestimmt noch was ganz Schlimmes, das dir das Glück zunichte macht.

    Aber ich hab Hoffnung, Mut und ein bisschen Vertrauen. Und freu mich auf alles Neue, das da kommt. Mit jeder Woche ein bisschen mehr. Ü

  • Danke dir!

    Tatsächlich sind die äußeren Umstände für mich so bescheiden, dass ichs kaum erwarten kann! Der neue Weg (der ggf. wieder in die Selbständigkeit führt, wenn auch in nem anderen Bereich) steht, und ich kann mich ehrlich gesagt kaum vor Freude darauf zurückhalten. Mir geht gerade alles viel zu langsam Ü

  • Dem kann ich nur zustimmen. Ich bin jetzt seit fast neun Jahren selbständig und hab mich unterm Strich ziemlich kaputt gemacht dabei. Bin jetzt aber im Prozess, dieses Kapitel zu beenden. Inneren Frieden und Zeit für sich kann man sich mir keinem Geld der Welt kaufen.

    Ich denke als Kind ist das reine Existieren leichter. Man macht sich keinen Kopf um Erfolg, man ist noch frei von Verantwortung und im optimalen Fall hat man Eltern, die Einen so lange Kind sein lassen, wie es eben geht. Erst im Teenager-Alter kommt der schulische Druck, der gesellschaftliche Druck (und das damit einhergehende "reinpassen müssen", sei es durch Kleidung die den Statur definiert, die neuesten Handys, etc.) und die eigene innere Prioritätensetzung gepaart mit diesem ganzen "Wer bin ich überhaupt?"-Identitätsfindungs-Gewurstel. Es kommt einfach viel mehr auf das Hirn reingeprasselt. Meine größte Sorge als Kind war, dass ich vielleicht die Sailor Moon Folge verpasse.

    Mein Vater hat mir diesen Erfolgsdruck sehr früh verpasst und mir dadurch recht schnell die Freude an allen Sportarten versaut. Ist ein Problem gegen das ich jetzt noch, mit Mitte 30, bewusst gegensteuern muss.

  • Jupp, ich denke du triffst den Nagel auf den Kopf. Wir alle wissen eigentlich, dass wir so viele Dinge einfach MACHEN können. Aber Schule/Studium/Arbeit frisst die Energie förmlich auf.

    Gepaart mit der Gesellschaft, die Einem eintrichtert, dass sich dein Wert über deine Produktivität definiert, harmoniert das mit dem "Mal was ausprobieren" ohne Effizienz-Gedanken nicht so gut. Ich hab da selber bis vor Kurzem mein ganzes Leben lang drunter gelitten. Mir wurde eingetrichtert "Wenn du was als Hobby anfängst, sei die BESTE", und das führt dann im Teenager- und Erwachsenenalter zu einem Erfolgsdruck und Stress, den man bei einem Freizeitgedanken oder entsprechender Aktivität absolut nicht haben sollte, weil in den meisten Fällen kontraproduktiv. Es nimmt Einem die Freude an Dingen, die man eigentlich nur für sich selbst tun will.

    ... sorry für den Rant.