Deinen letzten Paragraphen finde ich einen guten Denkanstoß. Es ist ja ein Sozialsystem und kein Belohnungssystem, stimmt schon.Eine Querfinanzierung durch Abschöpfung von Reichen- und/oder Erbschaftssteuer bringt wahrscheinlich auch nochmal mehr.
Ich behaupte nicht, dass Büroarbeit einfacher ist. Ergonomische Maßnahmen lassen sich im Büro aber meistens einfacher umsetzen als auf der Baustelle.
Diese Menschen bekommen ja jetzt auch keine gescheite Rente... (Wofür auch jetzt bessere Losungen gefunden werden sollten... Nicht diesen Zustand in ein neues System überführen, nur um dass klarzustellen. )
Meiner Lesweise nach geht es hier nicht darum, ein Kriterium zu finden, nachdem alle in ihren Rentenansprüchen beurteilt werden, sondern eher ein Grundlagenkriterium zu finden.Sonderfälle gibt es immer, und auch eine Änderung von Lebensalter zu Lebensarbeitszeit wird das Rentensystem nicht retten. Dafür gibt es einfach immernoch eine viel zu große Gruppe, die garnicht einzahlt, abgesehen von den ganzen anderen ungerechtigkeiten, wie unbezahlte Care-Arbeit, abgrbrochene Studiengänge, etc.
Innerhalb dieses ungerechten Systems fühlt sich aber als Beurteilungsgrundlage die Lebensarbeitszeit gerechter an als Lebensalter.