Die Verfechter der Anonymität im Internet seien „häufig genug Leute, die im Schatten der Anonymität größtmögliche Transparenz von anderen fordern“, kritisierte Merz.
Falsche Analogie. Merz argumentiert, politische Kandidaten seien auch Bürger und träten unter Klarnamen auf. Deshalb zieht er den falschen Schluss, dass auch Bürger, die sich auf kein politisches Amt bewerben, mit Klarnamen auftreten müssen.
Hierbei handelt es sich um eine Verdrehung. So herum ist es richtig:
Politische Kandidaten bewerben sich auf ein Amt. Die Bewerbung auf das Amt macht Anonymität unmöglich: Ich kann niemanden wählen, von dem ich nicht einmal den Namen kenne. Erhalten Kandidaten im Weiteren dieses Amt, sind sie jenen Rechenschaft schuldig, die ihnen dieses Amt übertragen haben. Das macht es erforderlich, dass ihr Handeln transparent ist, um die illegitime Bedienung von Partikularinteressen (vulgo: Korruption) zu verhindern.
Bürger hingegen, die sich auf kein Amt bewerben und keines ausüben, sind keinerlei Identifikation oder Transparenz schuldig. Sie haben ein Recht darauf, sich anonym mit politischen Informationen zu versorgen und sich so eine Meinung zu bilden. Wer befürchten muss, dass er bei der politischen Informationsgewinnung und Meinungsbildung überwacht wird, verändert sein Verhalten, trifft also keine freien Entscheidungen mehr und schränkt sich präemptiv in der Ausübung seiner Rechte ein. (Fachbegriff: chilling effect, ist verhaltenspsychologisch recht gut erforscht.)
Ein demokratisch verfasster Staat erfordert demnach weitreichende Transparenz politischer Akteure und eine weitreichende Intransparenz der Bürger. Wer Gegenteiliges behauptet, offenbart ein fragwürdiges Staats- und Demokratieverständnis, in dem vielmehr der Staat den Bürger kontrolliert statt anders herum.
I think many companies are basically stuck with Microsoft (Excel, Word, Teams, Sharepoint, Onedrive etc).
Tbh, office and collaboration tools are the least of our worries; there are plenty of good alternatives which, with some financial support, can be adapted to suit companies' needs in very little time. What should worry us more are the tons of critical applications tailored to a very specific area of administration and business. The software that runs the power plants and hospitals. The software that manages logistics and industrialised production. The software that runs our accounting and HR. That's the Windows lock-in that we're not going to shake off over night.
Oh, that and the hardware vendors + hyperscalers...
Not true. We've seen the U.S. leverage big tech against its perceived enemies by shutting them down remotely. Unless Europe bends over backwards to serve the U.S. fascists' every whim, this form of blackmail-by-proxy is going to continue, and it's only going to get worse.
So the calculation is not: "cost of switching" vs. "cost of continuing the existing vendor lock-in".
It is: "cost of switching" vs. "cost of shutting down operations for good".
It's really easy maths if you break it down to its core. It's maths that even the most bone-headed of our leaders and business "experts" can do. That is, unless they're peddling somebody else's agenda...
You know much more about the world around you than the orange turd that claims to be the leader of the free world. Don't sell yourself short, mate! It'll take people like you to rebuild once this is over.
Das Außenministerium in Washington teilte Reuters auf Anfrage mit, die USA unterhielten kein spezifisches Programm zur Umgehung von Zensur in Europa.
Doch, gibt es. Nennt sich TOR. Ach, damit kann man auch Inhalte abrufen, die der pädophilen Faschistenbande im Weißen Haus nicht passen? Na gut, dann geht das natürlich nicht. Dann muss dafür schon ein eigener VPN her. Für die mEiNuNgSfReIhEiT ist kein Preis zu hoch.
Das ist mal wieder typisches Anspruchsdenken: "Dann sterb ich halt. Ist ja mein gutes Recht!" Merke: Wer stirbt, arbeitet nicht! Viel zu lang hat der Wirtschaftsstandort Deutschland das faule Herumliegen in Eichenholz toleriert! Ich sage: Schluss damit! Wir müssen endlich ran an die Friedhöfe, das dort schlummernde Humankapital bergen und in Arbeit bringen, was dort noch arbeiten kann. Rambo Zambo, Doppelwumms und ins Rad packen!
Wenn es nach Merz ginge, solle dieser Wandel »nicht mit Zwang, nicht mit Druck, nicht mit neuen Gesetzen, sondern einfach mit Fröhlichkeit an der Arbeit« geschehen.
So sieht's nämlich aus! Ihr Amazon-Billiglöhner sollt nicht ständig nach dem Gesetzgeber krähen, um eure Arbeitsbedingungen zu verbessern, sondern mal ein bisschen Lächeln, wenn ihr auf Schicht in eure Plaste-Flaschen pisst!
I assume device drivers, but probably it is much more complicated than that
Yes, device drivers are an issue. Reverse engineering them is a bitch and slows you down, particularly if you want to support a wide range of models and those models keep getting hardware updates.
But that's not all, software ecosystem is another big one. Android and iOS have seen two decades of people developing software for them. In order for them to want to port their software over to your cleanSlateOS, it would have to have a significant user base. And in order for cleanSlateOS to draw that significant user base, it would have to have an attractive suite of apps to run on it. It's a catch-22.
You could, in theory, try to develop emulators or compatibility layers so that Android apps will also run on cleanSlateOS. But that, again, is time-consuming, will never be free of friction, and require you to make compromises with regard to security and privacy (many apps simply don't run properly without Google's main piece of spyware, the Play Services). It will also kind of tie you to Google again - and that was the thing you were trying to get away from in the first place...
The problem is: at least where I live, banks use mobile apps to generate second factor authentication. (No TOTP, all proprietary / homegrown mechanics.) No second factor - no login.
Deshalb kann man noch so lange mit rechten Propagandaopfern argumentieren, ohne je Fortschritte zu machen. Denn weder Folgerungen noch Widersprüche haben in deren verdrehten Hirnen eine Bedeutung.
Ich sehe, du hast auch schon die ein oder andere Partie Taubenschach gespielt. ;D
Es spricht leider vieles für das, was du sagst. Man sehe sich hierzu nur das völlig widersprüchliche Hin und Her der Trump-Adminstration in Sachen Epstein an. Zeitweise ja selbst die KI-gestützten Bots verwirrt, welche Propaganda sie nun posten sollen. Dennoch: Die MAGA-Kultisten haben immer alles brav geglaubt und verbreitet, bis ihnen die nächste, neue Wahrheit ausgegeben wurde.
Hast du auch Ideen dazu
woher es kommt, dass Menschen so werden? (Bekämpfung beginnt mit Ursachenforschung.)
was daraus folgt, wenn Bevölkerungsteile so geworden sind sind? (Wie) kann man die zurückholen?
Denn: In dem Maße, in dem Menschen die Fähigkeit verlieren, die sie umgebende Realität und Fakten anzuerkennen und vernunftgeleitet Entscheidungen zu treffen, gehen sie auch dem demokratischen Diskurs verloren.
Falsche Analogie. Merz argumentiert, politische Kandidaten seien auch Bürger und träten unter Klarnamen auf. Deshalb zieht er den falschen Schluss, dass auch Bürger, die sich auf kein politisches Amt bewerben, mit Klarnamen auftreten müssen.
Hierbei handelt es sich um eine Verdrehung. So herum ist es richtig:
Politische Kandidaten bewerben sich auf ein Amt. Die Bewerbung auf das Amt macht Anonymität unmöglich: Ich kann niemanden wählen, von dem ich nicht einmal den Namen kenne. Erhalten Kandidaten im Weiteren dieses Amt, sind sie jenen Rechenschaft schuldig, die ihnen dieses Amt übertragen haben. Das macht es erforderlich, dass ihr Handeln transparent ist, um die illegitime Bedienung von Partikularinteressen (vulgo: Korruption) zu verhindern.
Bürger hingegen, die sich auf kein Amt bewerben und keines ausüben, sind keinerlei Identifikation oder Transparenz schuldig. Sie haben ein Recht darauf, sich anonym mit politischen Informationen zu versorgen und sich so eine Meinung zu bilden. Wer befürchten muss, dass er bei der politischen Informationsgewinnung und Meinungsbildung überwacht wird, verändert sein Verhalten, trifft also keine freien Entscheidungen mehr und schränkt sich präemptiv in der Ausübung seiner Rechte ein. (Fachbegriff: chilling effect, ist verhaltenspsychologisch recht gut erforscht.)
Ein demokratisch verfasster Staat erfordert demnach weitreichende Transparenz politischer Akteure und eine weitreichende Intransparenz der Bürger. Wer Gegenteiliges behauptet, offenbart ein fragwürdiges Staats- und Demokratieverständnis, in dem vielmehr der Staat den Bürger kontrolliert statt anders herum.