Dafür legt Merz schon jetzt den agitatorischen Grundstein, wenn er sagt: „Ich werde mich durch Worte wie Sozialabbau und Kahlschlag und was da alles kommt nicht irritieren lassen“.
Exakt, was hier angeboten wird, ist, dass man den burggraben der überreichen noch mehr vertieft. Alle die arbeiten und ein hohes Gehalt verdienen (Anwälte, Ärzte, Architekten, etc.) sollen schön hohe Steuern Latzen.
Alle, die von ihrem passiven Einkommen leben werden wie immer nicht angerührt.
It’s oversimplified on purpose. The message needs to be crystal clear, and it needs to be repeated so often that no politician can go into a Talkshow without having to explain themselves why they are not taxing the rich.
This is the only way to make progress here as a society. You need broad support here.
Having said that, I actually, earnestly believe that taxing the rich is a prerequisite to
solving climate change
having a working government
reestablishing the social fabric of our society
etc.
If you are curious to learn more how this is backed up by data, you can eg. read „toxisch reich“ by Sebastian Klein (unfortunately only available in German I think)
The reason is simple: Neither the center left nor the center right are delivering for the broad human populace. They both protect the ultra rich by not taxing them, which in turn creates a redistribution of wealth from the poor, the middle class AND the state to the ultra rich.
On a basal level, everyone understands that the economic status quo can not continue. Living standards continue to fall regardless of who is in power, and so it is inevitable that people will demand some sort of drastic change.
The loudest voice promising change is the alt right.
The second loudest voice is us, taxing the rich. It must be done, and we need to do all we can to become the loudest voice. We have several more years until the elections in eg. UK and Germany. Let’s do it. Let’s tax the rich.
Das kann sie gerne versuchen. Dann kann sie sehen, wie viele Stimmen sie nach 4 Jahre Merz und ohne eine einzige Antwort auf die ungerechte Verteilung bekommt.
Aber das muss wie eine Sau durch jedes Dorf gejagt werden, das wir haben.
Wir müssen darum kämpfen, dass die reichensteuer alles überschattet bei der nächsten Wahl. So wie die Rechten es geschafft haben, dass bei der letzten Wahl alle gefragt wurde, was sie gegen die Migration machen würden.
So müssen wir dafür sorgen, dass bei der nächsten Wahl kein Politiker durch ein Interview kommen kann, ohne sich zu rechtfertigen, was er gegen die extreme Ungleichheit in dem Lande tut.
There are two types of right wingers; the ones that are too stupid or too lazy to understand what they are doing;
And the ones that know EXACTLY what they are doing.
The latter ones are the kinds of Weidel, Spahn, Thiel, etc.
Vermögenssteuer ist ein Verteidigungsmechanismus der Demokratie. Das muss einfach wieder aufs Menü. Immer wieder wiederholen, bis es im Overton window ist.
Vermögenssteuer ist was völlig normales, die USA hatte teilweise sogar eine von 94% während des 2. Weltkriegs.
Sebastian Klein ist Self-Made Multimillionär, der die Zustände in seiner „Sphäre“ für nicht tragbar hält und hart dafür lobbyiert, reiche mehr zu besteuern.
Kann ihn nur empfehlen, auch sein Buch „Toxisch Reich“.
Auf Englisch ist Gary Stevenson von Gary‘s economics vergleichbar (der ist natürlich viel bekannter). Der hat auch ein Buch geschrieben, „The Trading Game“. Auch sehr wild, das Buch.
Das is der Witz, da Deutschland keine Vermögenssteuer (mehr) erhebt, weiß der Staat nicht mal wie viel Vermögen die Milliardäre in diesem Land besitzen. Alle Statistiken und Hochrechnungen, die man dazu sieht, basieren auf … Umfragen und freiwilligen selbstauskünften. Bei Milliardären.
Ist ja klar, dass die unter sich bleiben wollen und keinen Trubel wollen.
Was das allerdings auch zur Folge hat, ist, dass Statistiken oder Metriken, die Ungleichheit beziffern sollen, über die Zeit hinaus besser aussehen als sie wirklich sind: das Vermögen wandert nach oben, und wenn es oben ist, verschwindet es von der Statistik.
Let’s gooooo!